Ein Sportevent der Extraklasse

10. Sparda-Münster City Triathlon

Am Sonntag fand zum zehnten Mal der Sparda-Münster City Triathlon in Münster statt. Auf der olympischen Distanz, der Volksdistanz, der Sprintdistanz der Bundesliga und in der Staffel waren Breiten- und Spitzensportler gleichermaßen vertreten. Mehr als 1.200 Teilnehmer gingen an den Start und mehr als 3.500 Zuschauer feuerten die Athletinnen und Athleten am Hafen an.

Sport trifft auf Kunst

Das Veranstaltungsmanagement des Triathlon hatte in diesem Jahr eine besonders knifflige Aufgabe: Aufgrund der parallel stattfindenden Skulptur Projekte galt es, ein Kunstwerk unter der Wasseroberfläche in die Schwimmstrecke des Sport-Events zu integrieren.

Der Steg der Künstlerin Ayşe Erkmen ist eine der populärsten Skulpturen und gehört zu den meistfotografierten Objekten der diesjährigen Kunstausstellung im öffentlichen Raum.

Das Kunstwerk konnte jedoch geschickt in den Ablauf der Sportveranstaltung eingebaut werden. Während die 130 Athleten der Bundesliga mit einem Sprung vom Steg in ihr Schwimmrennen starteten, war für alle Breitensportler ein Landgang über den Steg vorgesehen.

Premiere der 1. Bundesliga in Münster

Die Teilnahme der Triathleten aus der 1. Bundesliga war übrigens eine Premiere für das Münsteraner Sportevent. Die Anwesenheit der Triathlon-Profis sorgte auch für eine ganz besondere Atmosphäre, weil sie sich mit den Amateuren das Wettkampffeld teilten und die Hobby-Sportler so direkt Bundesligaluft schnuppern konnten. 

Verschiedene Strecken

In Münster wurden für die Amateur-Triathleten sowohl die Volks- als auch die Olympische Distanz angeboten.

Bei der Volksdistanz galt es, 500 Meter im Hafenbecken zurückzulegen, 20 Kilometer mit dem Rad durch Wolbeck und Angelmodde zu fahren und zum Schluss noch fünf Kilometer am Kanal zu laufen, bevor die Sportler das Ziel vor den Stadtwerken erreichten.

In der Olympischen Distanz betrug die Schwimmstrecke 1.500 Meter, der Radparcours 40 Kilometer und die Laufstrecke 10 Kilometer.

Die Triathlon-Bundesliga ging auf der Sprintstrecke an den Start: 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.

Gute Ergebnisse für Tri Finish

In der Bundesliga gewann sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Mannschaft vom Ejot Team TV Buschhütten. Das heimische Team Weicon Tri Finish belegte einen starken sechsten Platz. Im Einzel siegte auf der Olympischen Distanz der Münsteraner Patrick Dirksmeier. In der Volksdistanz holten Hannah Arlom und Sebastian Czerny von Weicon Tri Finish den Titel.

Weicon – Partner des Sports

Seit Beginn des letzten Jahres ist der Münsteraner Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen Weicon Hauptsponsor und Namensgeber des Münsteraner Triathlonvereins „Weicon Tri Finish Münster“. Der Verein ist mit seinen über 250 Mitgliedern aber nicht nur der größte Triathlonverein Nordrhein-Westfalens, sondern auch einer der erfolgreichsten. In der vergangenen Saison belegten die Herren einen soliden neunten Platz in der 1. Bundesliga. Die Damen erreichten sogar den fünften Platz in der Abschlusstabelle.

Weicon sportlich unterwegs

Aber nicht nur als Sponsor verschiedener Mannschaften und Sportevents macht Weicon eine gute Figur. Viele sportbegeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen regelmäßig bei Wettkämpfen an den Start. So auch beim diesjährigen Triathlon in Münster: Insgesamt zehn Mitglieder des Weicon-Teams nahmen am Wettkampf teil – vier davon auf der Olympischen Distanz, drei auf der Volksdistanz und eine Staffel ging ins Rennen.

Premiere und Jubiläum

Während Sascha Beilmann, Assistent der Geschäftsführung bei Weicon, am Sonntag zum ersten Mal beim Triathlon startete, war es für seinen Geschäftsführer Ralph Weidling bereits die zehnte Teilnahme am Event – ein Mann der ersten Stunde.

Bei beiden Sportlern lief es wirklich gut: Der Roockie landete auf Anhieb auf Platz 170 und konnte so vor seinem Chef durchs Ziel gehen, der auf Rang 267 finishte.

Ralph Weidling fasst den Wettkampf zusammen: „Es war wieder ein super Event. Das Wetter passte. Die Stimmung war toll. Der kleine Umweg über die Skulptur war mal etwas ganz Besonderes. Mit meinem Abschneiden bin ich sehr zufrieden. Alle drei Teildisziplinen liefen gut. Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei – dann zum elften Mal. Der Start der Bundesligamannschaften am Nachmittag war noch einmal ein richtiges Highlight. Da kann man mal die richtig schnellen Jungs und Mädels sehen.“

Auch Sascha Beilmann ist zufrieden mit seiner Leistung: „Die Vorbereitung für den Wettkampf hat sehr viel Spaß gemacht. Und heute war ich so nah an der eigenen Belastungsgrenze – sowohl vom Körper als auch vom Kopf – wie nie zuvor. Es fühlt sich einfach grandios an, nach den drei Disziplinen durchs Ziel zu laufen. Im nächsten Jahr bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei!“

 

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WEICON Triathlon 2017

 

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