Ausbau der Online-Services

Mittelstand in Zeiten des Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich stark auf viele Bereiche unseres Lebens aus und trifft auch große Teile der Wirtschaft sehr hart. Viele mittelständische Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um ihren Geschäftsbetrieb auch während der Krise aufrecht halten zu können. Ein Beispiel hierfür ist der Münsteraner Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen Weicon.

Weicon vertreibt chemische Spezialprodukte für die Industrie, die sehr beratungsintensiv sind. Da aber während der Krise der persönliche Kontakt zu den Kunden so gut wie komplett zum Erliegen gekommen ist, musste das Team aus Münster andere Wege finden, um seine Service- und Beratungsleistungen auch weiterhin anbieten zu können.

Persönlicher Kontakt zu Kunden im In- oder Ausland?

Während der momentanen Lage natürlich undenkbar! So bekommen vor allem Außendienst-Mitarbeiter und Reisende aus dem internationalen Vertrieb die Einschränkungen in ihrem Arbeitsalltag deutlich zu spüren.

Doch auch in dieser weltweiten Krisensituation wollen mittelständische Unternehmen für ihre Kunden da sein und sie nicht mit technischen Fragen und Problemen allein lassen.

Bei Weicon funktioniert dieser Kontakt über lange Telefonate, intensiven Mailaustausch und eine eigens entwickelte Social-Media-Kampagne zum Thema „Stay at home“, in der Produkte vorgestellt werden, die sich auch für Anwendungen in den eigenen vier Wänden eignen. Zusätzlich werden Aktionen im Online-Shop angeboten, wie beispielsweise der versandkostenfreie Versand der Produkte. Eine weitere Maßnahme sind Online-Schulungen für die Kunden, in denen der richtige Umgang mit den chemischen Produkten präsentiert wird, sowie ein virtueller Messestand, auf dem die Neuheiten aus Münster vorgestellt werden.

Online-Klebstoffberatung

Die Außendienstmitarbeiter des Münsteraner Familienunternehmens bieten online sogar eine umfangreiche Klebstoffberatung an. Ein komplexes Thema, bei der die Anwendung, für die ein Klebstoff benötigt wird, genauestens analysiert werden muss, um so das geeignete Produkt finden zu können.

„Zwar können all diese Maßnahmen den persönlichen Vor-Ort-Service nicht dauerhaft ersetzen, wir sind aber optimistisch, dass die Online-Kommunikation einen großen Beitrag dazu leistet, die Krisenzeit gemeinsam mit unseren Kunden zu überwinden“, so Ralph Weidling, geschäftsführender Gesellschafter bei Weicon.
„Wir haben auch gelernt, dass die Krise trotz aller Einschränkungen neue Möglichkeiten mit sich bringt. Wir leben in einer digitalisierten Welt und das haben wir uns zunutze gemacht. Die Online-Schulungen und Beratungen per Video-Chat funktionieren kurzfristig ohne lange Anreise und den damit verbundenen Kosten. Wir können schnell und flexibel reagieren und sind für unsere Kunden da – innerhalb kürzester Zeit. So konnten schon einige Anwendungsprobleme schnell gelöst und damit Stillstandzeiten minimiert werden. Solche Möglichkeiten haben sich etabliert und werden auch in Zukunft zu unserem Serviceangebot gehören“, so Weidling weiter.
 


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Massnahmen waehrend der Krise 

 

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