Virtueller Showroom eröffnet

Weicon reagiert auf Krise

Dieses Jahr fällt durch die Ausbreitung des Coronavirus ein Großteil aller Messen aus – und das weltweit. Der fehlende Austausch mit potenziellen Kunden und die verpasste Chance Neuprodukte zu präsentieren, bedeutet vor allem für die B2B-Branche eine große Herausforderung.

Der Münsteraner Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen Weicon hat aus diesem Grund einen virtuellen Showroom in Verbindung mit einem digitalen Messestand entwickelt. Dort erwartet die Besucher eine interaktive 360-Grad-Begehung mit Informationen rund um die Produkte des Familienunternehmens. Im Fokus des integrierten digitalen Messestands steht dabei klar die Vorstellung der Neuheiten. „Normalerweise präsentieren wir uns jährlich auf zahlreichen Messen weltweit. Über 40 Veranstaltungen wären es in diesem Jahr gewesen, allein 11 davon in Deutschland. Dass ein Großteil dieser Events angesichts der aktuellen Umstände nicht stattfinden kann, ist mehr als verständlich. Als eine Messeabsage nach der anderen bei uns ins Haus flatterte, kam uns die Idee, eine virtuelle Alternative zu bieten, die unsere Kunden ohne Risiko und ohne Aufwand nutzen können“, so Philipp Knüppel, Organisator der Inlandmessen bei Weicon.

Online-Service immer wichtiger

Dass Online-Service eine zunehmend wichtigere Rolle spielt, merken viele Unternehmen vor allem jetzt in der aktuellen Krisensituation. Gerade Firmen wie Weicon, die sehr beratungsintensive Produkte anbieten, sind für gewöhnlich auf den persönlichen Kundenkontakt angewiesen. Deshalb setzt der Mittelständler neben dem virtuellen Showroom zusätzlich auf Online-Klebstoffberatungen, Webinare und einen weltweiten WhatsApp-Service.

„Zwar können all diese Maßnahmen den persönlichen Vor-Ort-Service nicht dauerhaft ersetzen, wir sind aber optimistisch, dass die Online-Kommunikation einen großen Beitrag dazu leistet, die Krisenzeit gemeinsam mit unseren Kunden zu überwinden“, so Ralph Weidling, geschäftsführender Gesellschafter bei Weicon. „Wir haben auch gelernt, dass die Krise trotz aller Einschränkungen neue Möglichkeiten mit sich bringt. Wir leben in einer digitalisierten Welt und das haben wir uns zunutze gemacht“, so Weidling weiter.


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